Archiv des MonatsOktober, 2011

BMW stellt auf der IAA 2011 erstmals sein Elektroauto i3 vor

Auf der IAA 2011 in Frankfurt stellt der deutsche Autohersteller BMW erstmals seine geplanten neuen Modelle der Öffentlichkeit vor. Zum einen hat BMW das Elektroauto i3 und zum anderen das Hybridfahrzeug i8 in Planung. Das Elektroauto wird voraussichtlich 2013 und der Plugin-Hybrid 2014 auf den Markt kommen. Das Elektroauto i3 besteht größtenteils aus Carbon und wiegt deshalb nur 1250 Kilogramm. Der Motor des Elektroautos kann mit einer Leistung von 170 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h erreichen. Der BMW i3 schafft die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als acht Sekunden. Das Elektroauto von BMW ist ein Viersitzer und ist im Stadtverkehr sehr gut einsetzbar. Mit einer Batterieladung schafft das Elektroauto eine Reichweite von ungefähr 150 Kilometern. Die Batterie lässt sich an einer handelsüblichen Steckdose innerhalb von 6 Stunden vollständig aufladen. Der genaue Preis des Elektroautos wurde vom Hersteller bisher noch nicht bekanntgegeben.

Kommentar

Elektroauto Ford Focus Electric ab 2012 in Europa verfügbar

Am Ende diesen Jahres wird der amerikanische Autohersteller Ford sein Elektroauto, den Ford Focus Electric auf den Markt bringen. Zuerst wird das Elektroauto in Amerika und ein Jahr später auch in Europa erhältlich sein. Passend zu dem Elektroauto können interessierte amerikanische Kunden auch eine Solaranlage der SunPower Inc. Erwerben. Die Solaranlage eignet sich für den Carport des Elektroautos und wird den Käufern des neuen Ford Focus Electric zu einem vergünstigten Preis angeboten. Das Unternehmen SunPower empfiehlt mindestens 11 Solarmodule anbringen zu lassen, damit monatlich genügend Strom für das Elektroauto erzeugt werden kann. Mit einer Batterieladung der Lithium-Ionen-Batterie schafft das Elektroauto von Ford eine ungefähre Reichweite von 160 Kilometern. Der Ford Focus Electric ist eine kompakte Elektro-Limousine und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 136 km/h erreichen. Bis 2013 möchte der Autohersteller noch weitere vier Elektroautos vorstellen.

Kommentar

Elektroauto „Nissan Leaf“ ab November 2011 in der Schweiz erhältlich

Im November diesen Jahres bringt der japanische Autohersteller Nissan sein erstes Elektroauto auf den Markt. In der Schweiz wird der Nissan Leaf dann erstmals im Einsatz sein. Das Elektroauto ist ein Viertürer und verfügt über fünf Sitzplätze. Der Nissan Leaf ist eine Schrägheck-Limousine, die optisch sehr sportlich und innovativ aussieht. Das Elektroauto von Nissan schafft mit einer Leistung von 109 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h. Der Elektro-Nissan erhielt bereits kurz nach seiner Vorstellung den Titel des „World Car oft he Year“ und wurde von europäischen Fachjournalisten zum Auto des Jahres 2011 gewählt. Das Elektroauto besitzt eine Lithium-Ionen-Batterie, die an einer handelsüblichen Steckdose aufgeladen werden kann. Mit einer Batterieladung schafft das Elektroauto eine maximale Reichweite von 175 Kilometern. Das Elektroauto von Nissan wird in der Schweiz ab November 2011 je nach Ausstattung ab 41.000 Euro erhältlich sein.

Kommentar

ie:3 : Elektro-Kleinwagen mit viel Platz

Auf der IAA 2011 in Frankfurt zeigt der Zulieferer Johnsons Controls sein Konzeptfahrzeug ie:3. Das ist die Premiere des Elektroautos. Dem Kleinwagen diente der Kia Soul als Modell. Johnsons Controls möchte dem Wunsch der Kunden gerecht werden und ein Elektroauto als Kleinwagen zeigen, das im Inneren viel Platz besitzt. Der Kia Soul wurde daher von Johnson Controls komplett umgebaut und zeigt sich jetzt sehr geräumig. Das Elektroauto hat neue Sitze bekommen, die bequemer, aber auch kleiner sind. Die Sitze des Elektroautos können hochgeklappt werden und schaffen somit zusätzlichen Stauraum. Anstelle von den Lautsprechern in der Tür, hat das Elektroauto praktische Ablageflächen bekommen. Das Elektroauto verfügt über eine Lithium-Ionen-Batterie und hat mit einer Batterieladung eine ungefähre Reichweite von 150 Kilometern. Die Serienproduktion der Akkus für das Elektroauto soll im Jahr 2013 anlaufen.

Kommentar

Volvo V60 auch als reines Elektroauto fahrbar

Für das Jahr 2012 hat der schwedische Autohersteller Volvo sein neues Vollhybridfahrzeug angekündigt. Der neue Volvo V60 verfügt über drei Fahrmodi und kann auch wie ein Elektroauto rein elektrisch gefahren werden. Per Knopfdruck kann der Fahrer entscheiden, ob er den V60 als reines Elektroauto oder als Hybridfahrzeug benutzen möchte. Gerade bei kürzeren Strecken wie beispielsweise im Stadtverkehr eignet sich der Volvo V60 als Elektroauto, da er rein elektrisch nur eine Reichweite von 50 Kilometern hat. Der Volvo verfügt über einen 215 PS starken Dieselmotor und einen 70 PS Elektromotor. Im Vollhybridmodus hat der Volvo V60 laut Hersteller eine Gesamtreichweite von 1200 Kilometern. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 1,9 l auf 100 Kilometer. Als Elektroauto im Elektromodus kann man das Fahrzeug an einer Steckdose aufladen. Je nach Steckdose kann das Aufladen der Batterie 3 bis 7,5 Stunden dauern.

Kommentar

Toyota Prius PHEV mit Elektromodus

Der Hybridantrieb konnte sich durch das Thema Elektromobilität in Deutschland noch nicht richtig durchsetzen. Auf der IAA 2011 in Frankfurt stellen einige Autohersteller ihre Modelle mit Hybridantrieb vor und hoffen, bei den Kunden das Interesse wecken zu können. Im Gegensatz zu Elektroautos, die durch eine Batterie angetrieben werden, verfügen Hybridfahrzeuge über eine Kombination von zwei Energiequellen. Toyota möchte mit dem Toyota Prius PHEV eine neue Form von Hybrid-Elektroautos vorstellen. Der Prius PHEV kann wie ein Elektroauto an einer handelsüblichen Steckdose aufgeladen werden. Im reinen Elektromodus verzehnfacht sich die Reichweite auf 20 Kilometer, erst dann schaltet sich der Hybridmodus hinzu. Somit können kleine Strecken wie bei einem Elektroauto rein elektrisch gefahren werden. Der Kraftstoffverbrauch beläuft sich auf 2,2 l auf 100 Kilometer. Da die Lithium-Ionen-Batterien, die auch in anderen Elektroautos eingesetzt werden, sehr teuer sind, wird der Prius PHEV fast 10.000 Euro mehr kosten als der normale Prius.

Kommentar

Nächste Einträge »