Archiv des MonatsJuli, 2011

Größte öffentliche Elektroautoflotte in Leipzig

In Leipzig fährt seit dem 28.06.2011 die größte öffentliche Elektroautoflotte. Insgesamt zehn Elektroautos sind für die Stadt Leipzig unterwegs und vier weitere Fahrzeuge sind bei den Leipziger Verkehrsbetrieben im Einsatz. Ziel dieser Elektrofahrzeug-Flotte ist es, die Ladesäulen zu testen und festzustellen welche Prozesse nötig sind, um die Elektroautos ausreichend mit Strom zu versorgen. Unterstützt wird dieses Projekt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Sachsen ist damit eine von acht Modellregionen, die von staatlicher Seite finanzielle Hilfe bekommt. Um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und die Umwelt zu schonen hat die Bundesregierung diese Modellregionen als Vorreiter ausgewählt. Elektroautos sollen innerhalb der nächsten Jahre verstärkt zum Einsatz kommen. Um die Elektromobilität zu fördern, sind solche Testflotten im Vorfeld einen sinnvolle Idee. Alle ausgewählten Regionen sind glücklich, die Möglichkeit zu bekommen, für den Bereich der umweltfreundlichen Mobilität Modell zu stehen.

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Renault strebt eigene Elektroauto-Batteriefabrik an

Zehn Prozent Elektroautos von allen verkauften Autos möchte Renault bis 2020 erzielen. Der französische Autohersteller ist sich sicher, dass den Elektroautos eine große Zukunft bevorsteht. Renault möchte eine eigen Produktion und Entwicklung von Elektroauto-Batterien aufbauen. Andere Autohersteller würden ihre Batterien von Fremdfirmen beziehen, dies käme für Renault auf Dauer nicht in Frage. 600 Millionen Euro sollten für dieses Vorhaben ursprünglich investiert werden. Partner für die Batteriefabrik seien unter anderem Nissan, NEC und der französische Staat. Genauere Informationen für die Öffentlichkeit gibt es bisher noch nicht. Rund 100.000 Elektroauto-Batterien sollen jährlich in besagter Fabrik produziert werden. Die neuen Elektroautomodelle von Renault sollen wie geplant auf den Markt kommen, sind aber noch nicht mit hauseigenen Batterien versehen. Renault hat sich bewusst dazu entschieden seine volle Konzentration auf die Weiterentwicklung von Elektroautos zu richten und Autos mit Hybridantrieb bisher vernachlässigt.

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2020 – mehr Elektroautos als erwartet auf deutschen Straßen

Laut einer Studie der Management Beratung Horvath & Partner und der EBS Business School sollen in Deutschland in den nächsten zehn Jahren circa zwei Millionen Elektroautos auf den Straßen zu finden sein. Somit wäre das Ziel der Bundesregierung sogar um das Doppelte übertroffen. Die Bundesregierung erhoffte bis 2020 die Anzahl an einer Millionen Elektroautos erreicht zu haben. Deutschland soll sich bis dorthin zum Leitmarkt für umweltfreundliche Mobilität entwickeln. Berücksichtigt werden rein elektrisch betriebene Fahrzeuge sowie Elektroautos mit einem Range Extender. Industrieexperten rechnen damit, dass die jetzt noch teuren Batterien der Elektroautos in Zukunft immer billiger werden und die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs somit interessanter wird. Ebenso erwarten die Experten, dass mehr Leute dazu bereit sein werden bei der Neuanschaffung eines Elektroautos einen hören Preis zu bezahlen, da sich diese Investition auf Dauer wieder relativieren würde. Das Umweltbewusstsein der deutschen Autofahrer sei laut besagter Studie sehr hoch.

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Elektroauto von Opel kann nun bestellt werden

Endlich kann das Elektroauto von Opel bestellt werden. Der Opel Ampera ist das erste alltagstaugliche Elektroauto des Autoherstellers, bei dem man sich über eine begrenzte Reichweite keine Sorgen mehr machen muss. Dank des sogenannten Range Extenders ist die Reichweite mit ungefähr 500 Kilometern ein echter Fortschritt. Erreicht wird diese Reichweitenverlängerung durch einen Benzinmotor, der dem Elektromotor als Stromgenerator dient. Ist der Akku des Elektromotors nahezu leer, schaltet sich der Benzinmotor zu und versorgt die Batterie weiterhin mit Strom. Der Ausstoß bleibt trotz Zuschaltung eines Benzinmotors so verschwindend gering, dass bei 100 gefahrenen Kilometern nur etwa 40 g CO2 freigesetzt werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h schafft es das Elektroauto von Opel in nur 9 Sekunden von 0 auf 100. Mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 1.005 Litern, 4 Sitzplätzen, Lederausstattung, Rückfahrkamera mit Park Pilot und einem Bose Sound System bietet der Opel Ampera dem Fahrer einigen Komfort.

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Silvretta E-Auto Rallye – Elektroautos im Härtetest

Die Alltagstauglichkeit von Elektroautos wird oft angezweifelt. Die Batterieleistung und die damit verbundene geringe Reichweite werden meistens als Problem gesehen. Ist der Akku des Elektroautos erst einmal leer, muss die Batterie aufgeladen werden, damit man wieder damit fahren kann. Bisher ist der Opel Ampera das einzige Elektroauto, das Interessierteren diese Angst nehmen kann. Dieses Elektroauto-Modell verfügt über einen Range-Extender, der die Reichweite deutlich verlängern kann. Hierbei schaltet sich ein Benzinmotor zu, der dem Elektromotor als Stromgenerator dient. Die Silvretta E-Auto Rallye, die in der letzten Woche in Österreich stattfand, möchte Kritiker davon überzeugen, dass Elektroautos nicht nur für den Stadtverkehr geeignet sind. Auf einer Strecke von 300 Kilometern und 5500 Höhenmetern ging es nicht um Schnelligkeit, sondern um gleichmäßiges Fahren und Geschicklichkeit bei verschiedenen Wertungsprüfungen. 30 Elektroautos darunter der VW Golf Blue Emotion, der Audi A1 E-tron, der Citroen C-Zero und der Smart Fortwo unterzogen sich dem außergewöhnlichen Härtetest und haben ihn grandios bestanden.

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Elektroautos werden auch für Deutsche immer interessanter

Deutschland wird im Bereich der Elektromobilität meistens als Nachzügler gesehen. Deutsche Automobilhersteller ließen sich lange Zeit mit der Entwicklung von Elektroautos. Während in anderen Länder bereits etliche Elektroautos auf den Straßen unterwegs seine, gäbe es in Deutschland immer noch viel zu wenig Interessenten. Da Elektroautos im Vergleich zu kraftstoffbetrieben Fahrzeugen immer noch deutlich teurer sind, ist der Anreiz für eine klimafreundlichere Alternative für den Großteil der Bevölkerung nicht gegeben. Die Subventionen, die in anderen Ländern bei einem Kauf eines Elektroautos gezahlt werden, gibt es in Deutschland in diesem Maße noch nicht. Dennoch scheint es mittlerweile gelungen zu sein, China und Japan nahezu eingeholt zu haben. Die USA ist nach wie vor mit 41 Prozent Elektromobilität Spitzenreiter, dicht gefolgt von Frankreich mit 40,6 Prozent. Deutschland teilt sich nun mit Japan und China den dritten Platz. Mit 30 Prozent Elektromobilität scheint das Interesse an Elektroautos größer geworden zu sein.

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Elektromobilität soll in Testregionen erforscht werden

Deutschland sucht vier Modell-Musterregionen in denen die Elektromobilität getestet werden soll. In welcher Region bald Elektroautos, E-bikes und andere elektronische Fahrzeuge unterwegs sein werden, ist noch nicht bekannt. 100.000 Elektroautos werden in den ausgewählten Regionen dann im Einsatz sein. Das Projekt soll über mehrere Jahre laufen und wird im Sommer 2012 starten. Der Einsatz und die Handhabung von Elektroautos sollen ganzheitlich erforscht werden. Berücksichtigt werden hierbei alle Aspekte, die bei der alltäglichen Nutzung eines Elektroautos entstehen, wie zum Beispiel das Aufladen in geeigneten Ladestationen oder Solar-Carports. Deutschland ist auf dem Gebiet der Elektromobilität Ländern wie Frankreich, USA und Japan im Rückstand. Es werden zwar immer wieder neue Elektroauto-Modelle präsentiert, allerdings nicht von deutschen Autoherstellern. Die Subventionen, die in anderen Ländern für den gewissen Kaufanreiz sorgen sollen, gibt es hier zu Lande bislang nicht in diesem Maß.

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Peugeot iOn – das Elektroauto von Peugeot

Vom 30.Juli bis zum 10. September 2011 kann im Schwarzwald der neue Peugeot iOn getestet werden. Im Rahmen des Projekts „Zukunftsmobilität in der Ferienregion Schwarzwald“ können zehn Modelle des Elektroautos ausgiebig ausprobiert werden. Ziel des Projektes ist es in Baden-Württemberg klimafreundliche Mobilitätsangebote vorzustellen. Touristen können die Region und gleichzeitig das Elektroauto Peugeot iOn erkunden. Der Peugeot iOn ist ein Viersitzer und hat eine maximale Reichweite von 150 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Elektroautos beträgt 130 km/h. Der elektronische Kleinwagen ist in verschiedenen Farben und Ausstattungen erhältlich und verfügt über einen großen Laderaum. Prämiert wurde dieses Elektroauto-Modell auch schon mit drei Auszeichnungen. Der iOn bekam unter anderem das „goldene Lenkrad“ und den Öko-Award „ÖkoGlobe 2010“ für Autos in der Kategorie Elektro- und Hybridantrieb. Das Elektroauto von Peugeot kann zusätzlich auch bei der bundesweiten E-Mobility-Tour in zwanzig Großstädten getestet werden.

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Durchs Allgäu im Elektroauto

Im Allgäu bekommen Touristen jetzt die Möglichkeit, die Region mit dem Elektroauto oder einem E-bike zu erkunden. Das Allgäu ist eine Testregion für einen vom Bund und der EU unterstützten Modellversuch. Es geht um die Verbindung von Elektromobilität und Tourismus. Bisher kommt dieses Angebot bei den Urlaubern gut an. Meist fahren Touristen nicht weiter als 50 Kilometer, um einen Ausflug zu machen, somit bietet sich der Einsatz von Elektroautos an, die nur eine geringe Reichweite haben. Aufgeladen werden die Elektroautos dann über Nacht an, sodass einem Ausflug am nächsten Tag nichts mehr im Wege steht. Ein Elektroauto-Modell im Allgäu ist der Fiat 600, der eine maximale Reichweite von 150 Kilometern hat. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h und ist für Ausflugsfahrten völlig ausreichend. Neben den Elektroautos werden auch 300 E-bikes verliehen, die eine Geschwindigkeit von 50 km/h erreichen können.

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Renault Frendzy – ein futuristisches Elektroauto

Renault bietet mit dem Elektroauto Renault Frendzy eine besondere Mischung. Zum einen eignet sich das Elektroauto für Kleinbetriebe als Lieferwagen im Stadtverkehr und zum anderen als Kompaktvan für Familie, Freizeit oder Urlaub. Der Laderaum hat durch die versenkbaren Rücksitze ein beachtliches Ladevolumen von 2.250 Litern. Im September soll dieses Elektroauto-Modell auf der IAA in Frankfurt vorgestellt werden. Der 4m lange Renault Frendzy kann mit einer Batterieladung eine Reichweite von bis zu 170 Kilometern erreichen. Das Elektroauto verfügt über einen Bordcomputer, der den Fahrer über Batterieladestand, Energieverbrauch und die noch verbleibende Reichweite informiert. Das Design des Elektroautos ist zukunftsweisend. Generell wurde der Renault Frendzy mit vielen außergewöhnlichen Details versehen. Neuartige Außenspiegel, verschiedene Lichteffekte. Das futuristische Armaturenbrett schimmert metallen und wird nur durch ein geometrisch angeordnetes Leuchtraster unterbrochen. Dieses Leuchtraster leuchtet in den verschiedenen Modi  des Elektroautos in unterschiedlichen Farben.

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