Archiv des MonatsJuni, 2011
30. Juni, 2011 @ 08:37
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Die Hamburger KARABAG GmbH stellt eines ihrer Elektroautomodelle für den Hamburger Motorradgottesdienst zur Verfügung. Die KARABAG GmbH ist zwar noch nicht sehr bekannt, sie stellt allerdings fast die Hälfte aller, in Deutschland verkauften Elektroautos, her. Dies ist das erste Mal, dass ein Elektroauto für ein solches Ereignis eingesetzt wird. Der KARABAG FiorinoE wird vom Sponsor Itzehoer Versicherungen zusammen mit dem Follow-me Fahrzeug des Flughafens den Motorradtross begleiten. Diese ungewöhnliche Aktion soll eine innovative und offene Einstellung vermitteln. Zukunftsorientierung und Umweltbewusstsein sind in allen Bereichen ein wichtiges Thema. Der Sponsor möchte durch den Einsatz des Elektroautos seine Geschäftsphilosophie vermitteln und darstellen. Der FiorinoE ist ein Kleintransporter und wird derzeit von Hamburger Wirtschaftsunternehmen und Institutionen gefahren. Innerhalb eines Jahres soll dieses Elektroauto-Modell nun auf Herz und Nieren getestet werden. Die Hersteller sind sich sicher, dass ihr FiorinoE diesen Alltagstest auf jeden Fall sehr gut meistern wird.
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29. Juni, 2011 @ 14:47
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Ende November ist der Verkaufsstart für das neue Elektroauto von Opel vorgesehen. Den Ampera soll es als kostensparendes Vorteilspaket in Verbindung mit Ökostrom geben. Da ein Elektroauto nur dann möglichst wenig CO2-Austoß vorweisen kann, wenn auch der Strom für das Elektroauto mit möglichst wenig CO2-Ausstoß gewonnen wurde, ist die Kombination von Ökostrom und Elektroauto eine sinnvolle und umweltfreundliche Lösung. Aus diesem Grund hat Opel mit 28 Ökostromanbietern eine Kooperation geschlossen. Kunden die den neuen Opel Ampera kaufen, können den Ökostrom bei diesen Anbietern zu besseren Konditionen erhalten. Die Nutzung des Stroms ist natürlich nicht nur auf das Elektroauto beschränkt, die Kunden können diesen selbstverständlich auch für ihren Privathaushalt verwenden. Der Opel Ampera hat eine Leistung von 100 kwh/150 PS und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h erreichen. Durch seinen Range-Extender (Reichweitenverlängerer) kann er bis zu 500 km schaffen. Wenn die wiederaufladbaren Batterien leer sind, schaltet sich der Vierzylinder Stromgenerator (Range-Extender) zu. Der Opel Ampera wird ab einem Preis von 42.900 Euro zu haben sein.
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28. Juni, 2011 @ 14:46
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Mitsubishi stellt sein neustes Elektroauto vor. Es handelt sich um einen Lieferwagen, der in Japan auf den Markt gekommen ist. Produziert wird dieses Elektroauto auf Kundenanfrage direkt in Japan. Nach dem großen Erfolg von Mitsubishi mit dem Elektroauto i-MiEV trägt der neue Kleintransporter den Namen Minicab MiEV. Die Technik des ersten Elektroautos wurde für das neuere Modell nochmal überarbeitet und verbessert. Hierbei wurden die Erfahrungen, die bereits beim i-MiEV gemacht wurden besonders berücksichtigt. Getestet wird der Minicab MiEV in einer Fahrzeugflotte eines japanischen Transportunternehmens. Handhabung, Reichweite usw. sollen in diesem Praxistest durch unabhängige Personen erprobt und bewertet werden. Dem Kunden stehen ein Modell mit Pritsche / offener Ladefläche oder ein geschlossenes Modell zur Verfügung. Es stehen ebenfalls zwei unterschiedliche Batterien zur Auswahl. Es gibt die Varianten mit 10,5 oder 16kwh. Somit kann man eine Reichweite von 100 oder 150 km erreichen. Aufladen kann man das Elektroauto an jeder handelsüblichen Steckdose oder an speziellen Ladestationen.
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27. Juni, 2011 @ 14:46
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Seit Anfang 2011 testet der Software Riese SAP in Walldorf 27 Elektroautos. Diese sind dort als Dienstwagen im Einsatz sind. Rund 450 Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich ein Bild von diesem Elektroauto zu machen und dieses ausgiebig zu testen. Da die Ladung der Batterie nur für 120 km ausreicht, ist für längere Geschäftsreisen auf jeden Fall ein Zweitwagen nötig. Für kürzere Strecken eignet sich dieses Modell allerdings sehr gut und ist mit einer Ladezeit von 1,5 bis 2 Stunden auch rasch wieder aufgeladen. Das Unternehmen möchte seinen Emissionsgehalt bis zum Jahr 2020 halbieren. Da der Softwarekonzern selbst eine Software für Elektroautoflotten entwickelt hat, weiß man bei der SAP um die Vorteile und die guten Zukunftsprognosen eines Elektroautos. Die entwickelte Software ermöglicht es dem Benutzer, wichtige Informationen, wie z. B. den Ladestand der Batterie über das Fahrzeug abzufragen. Ob Elektroautos in Zukunft allerdings ein fester Bestandteil der Dienstwagenflotte werden, steht noch nicht fest.
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26. Juni, 2011 @ 14:45
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Volkswagen VW liefert in einer zweiten Testphase 80 Elektroautos aus. Die Elektroautos werden von gewerblichen Testern, die bereits bei der ersten Testflotte dabei waren in den Städten Berlin, Hannover und Wolfsburg, getestet. Unter anderem wurde und wird das Elektroauto der Volkswagen AG von den Mitarbeitern namhafter Firmen wie Bayer, Coca Cola, Continental, der Telekom und der Deutschen Bahn getestet. Der VW Golf Blue-E-Motion wird somit erneut einem umfangreichen Test unterzogen. Die Volkswagen AG sieht in diesem Elektroauto-Modell die Zukunft. Mit einer Leistung von 85 kW / 115 PS liefert er eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Die Batterie reicht je nach ausgewähltem Fahrprogramm bis zu 150 km. Eine Hybrid-Variante des Golf Blue-E-Motion ist eventuell ebenfalls im Gespräch. Bei Kaufpreis dieses Elektroautos hält sich die Volkswagen AG noch bedeckt. Experten gehen aber davon aus dass der Preis ungefähr bei 40.000 Euro liegen wird.
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25. Juni, 2011 @ 15:04
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In Kooperation mit seiner IT-Tochtergesellschaft Toyota Media hat die Toyota Motor Corporation (TMC) ein Ladegerät für Hybrid und Elektroautos entwickelt. Das als G-Station bezeichnete Produkt wird im Juli 2011 zunächst am Heimatmarkt Japan lanciert. Das Gerät verfügt über eine kabellose Kommunikation via Prozesskartenerkennung und kann additional über das Internet mit einer globalen Plattform verbunden werden, die in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt wurde. Endverbraucher können via G-Station über ein mobiles Endgerät nach der nächstgelegenen Ladestation suchen und auf Verfügbarkeit prüfen. Falls verfügbar, findet eine Nutzer Authentifizierung per Prozesskartenerkennung statt und der Betreiber des Ladegeräts kann die Verbindung frei schalten und gegebenenfalls den Abrechungsprozess initiieren.
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25. Juni, 2011 @ 09:09
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Der Automobilkonzern Peugeot bietet im Rahmen seiner E-Mobility-Tour ausgewählten Kunden kostenlos die Möglichkeit zu testen, ob die Anschaffung eines Elektroautos individuell Sinn ergeben würde. Bei der E-Car-Simulation wird das Fahrzeug des Teilnehmers mit einer Messbox ausgerüstet, die Daten zum Fahr- und Parkverhalten aufzeichnet. Basierend auf den erhobenen Daten kann dann ex post determiniert werden, welche Reichweite mit einem eingesetzten Elektroauto täglich durchführbar wäre und ob die individuellen Fahrgewohnheiten beim Einsatz eines Elektroautos durch die Akkukapazität gedeckt werden könnten. Weiterhin liefert die Simulation Daten zu potenziellen Sprit und CO2-Einsparungen. Peugeot wird die Resultate dieser Übung im Oktober 2011 auf der eCarTech in München präsentieren.
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24. Juni, 2011 @ 15:47
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Der norwegische Elektroauto-Hersteller Think meldet bereits zum dritten Mal Konkurs an. Das seit 20 Jahren existierende Unternehmen musste bereits im März die Produktion seiner Elektroautos einstellen. Die ersten zwei Male konnte sich der Elektroauto-Hersteller durch Investition vom US-Konzern Ford (1998) und diverse norwegische Investoren (2006) retten. Bereits 2009 wurde knapp der Konkurs durch die Investmentfirma Rockport Capital verhindert. Hier wurden insgesamt 153 Mio Euro investiert. Think wurde u.a. durch sein erstes Elektroauto-Modell Think City, einem Zweisitzer, auch in Deutschland bekannt.
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23. Juni, 2011 @ 09:41
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Studierende des Studienganges Maschinen-Ingenieurwissenschaften und Verfahrenstechnik der ETH Zürich entwickeln derzeit auf Basis eines Lotus Evora ein sportliches Elektroauto.
Ziel des Forschungsprojektes ist eine möglichst effiziente Nutzung von Sonnenenergie: Zum einen ist auf dem Elektroauto selbst eine dünne Photovoltaikschicht aufgetragen und zum anderen wurde eine externe netzgekoppelte Photovoltaikanlage konzipiert. Zusätzlich kommt ein 1-Zylinder-Biofuel-Verbrennungsmotor unterstützend zum Einsatz, der eine Reichweite von mehr als 1.000 km ermöglichen soll.
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22. Juni, 2011 @ 08:52
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Den Führerschein im Elektroauto zu machen ist grundsätzlich möglich. Nach einem Artikel der Süddeutschen Zeitung online sind jedoch einige Vorraussetzungen für den Führerschein im Elektroauto notwendig. So muss das Elektroauto mindestens 4 Sitze und 4 Türen haben, ebenso wie das elektrische Fahrschulauto eine Geschwindigkeit von 130 km/h erreichen können muss. Ein Manko gibt es jedoch : Da Elektroautos keine Handschaltung haben ist der Führerschein, der per E-Auto absolviert wird auf Automatikfahrzeuge beschränkt. Weiterhin muss man sich Gedanken über die Laufzeit der Elektroauto-Akkus machen – da meist mehrere Prüfungsfahrten hintereinander folgen, reichen die aktuellen Zahlen der Elektroautoakkus dafür nicht aus. Somit muss hier zunächst die Kapazität erhöht werden, oder aber nach jeder Prüfungsfahrt im Elektroauto wird “aufgetankt”.
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